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Archiv: Mai 2010

Das erste Video

Hier nun das erste Video meiner Wachtelküken :)

Größenvergleich

Dieses Foto zeigt ganz gut wie winzig Wachtelküken sindIch habe lange überlegt auf welche Art ich am besten zeigen kann wie winzig die Wachtelküken sind. Also habe ich ein paar Gegenstände zusammen gesucht, die fast jeder kennt. Und diese dann mal neben den Küken plaziert. Hier ein Foto der Küken mit einer Art EC-Karte, einem Fettstift und einem Lineal. Irgendwie sehen die Küken auf den Nahfotos ja relativ groß aus.

Wie man am Foto sieht: sie sind absolut winzig. Das hindert sie aber nicht daran nun am 2 Tag bereits mit dem Rumflattern und -hüpfen anzufangen :)

Miniküken auf meiner HandSie sind jetzt schon total zutraulich und neugierig. Wenn man die Hand in den Käfig hält, dann hüpfen sie gern drauf. Ich hoffe, dass ist nicht nur “kindliche Neugierde” und bleibt auch so.Vielleicht mögen sie Hände ja auch wegen der Wärme…

Derzeit baue ich gerade an einem neuen Stall für die Truppe. Ich weiß noch nicht, ob ich sie mit den alten zusammen bringe oder getrennt davon lasse… mal schauen. Kommt ja auch darauf an wie viele Hennen und Hähne dabei sind.

Wachtelalarm!

Der ganze HaufenMeine liebe Freundin Anja hat für mich Wachteleier ausgebrütet! Da sie selbst gerade Perlhühner im Brüter hatte und diese die gleiche Temperatur benötigen – da dachten wir: probieren wir es doch mal. Der Bruterfolg bei Wachteleiern ist nicht besonders hoch und meine Wachteln sind ja auch schon über ein Jahr alt. Und ich habe nur 2 Hähne auf 12 Hennen – das ist kein günstiges Verhältnis. Optimal ist wohl 1 Hahn pro 4 Hennen.

Aber was solls – Versuch macht kluch oder so…  Ich brachte ihr also 20 Wachteleier vorbei. Eigentlich rechneten wir beide so mit 6-8 Küken. Mit Glück. Tja – und nun habe ich 15 (!) Wachtelküken!

Eines der winzigen KükenGeschlüpft sind 16 – eines hat es leider nicht über den ersten Tag geschafft. Die 15 kleinen Hummeln sind nun 1 1/2  Tage alt und ich habe noch nie soooo winzige kleine Wusel gesehen. Heute habe ich sie abgeholt – sicher verpackt in einem abgedeckten Korb mit angewärmten Körnerkissen als Unterlage. Wachtelküken wollen ca. 40° C damit sie sich wohl fühlen. Nach ca. 40 Minuten Autofahrt ohne Rücksicht auf Geschwindigkeitsbegrenzungen waren wir dann daheim und die quirligen kleinen Kobolde zogen in ihr neues Heim (ein 120×80mm großer Meerschweinchenkäfig, bei dem ich die Gitter mit Pappe abgeklebt habe). Das war heute Nachmittag gegen 16.30 Uhr. Seitdem komme ich zu nix mehr. Abgesehen vom verträumten Anglotzen (die sind aber auch süüüüß) – war ich beschäftigt mit Lampe hoch – Lampe runter – Lampe hoch… Käfigteile zudecken – abdecken… bis ich endlich die perfekte Wohlfühlposition gefunden hatte.

Roten Untergrund mögen sie am liebstenIst es zu kalt – dann kriechen alle in die Mitte und versuchen sich zu “stapeln”. Ist es zu warm – dann bilden sie einen Kreis weiter weg von der Lampenmitte und fallen um. Watt für ein Stress. Nur wenn einige rumliegen – andere fressen und sie einigermaßen verteilt sind, dann ist die Wärme richtig.

Nun ist es geschafft – vorerst. Ich werde trotzdem immer wieder nachschauen und kontrollieren.

Zum Fressen bekommen sie Aufzuchtsfutter für Wachteln. Damit sie das Picken kapieren muss dieses auf einen einfarbigen Untergrund gestreut werden. Am liebsten mögen sie rot. Perfekt sind die roten Deckel von Tabakdosen.

Eierbecher als Tränke klappt superFür das Wasser muss der Untergrund bunt sein. Dann picken sie nach dem Muster und finden dadurch das Wasser. Auf einfarbigem Untergrund sehen sie es nicht. Und es muss seeeeeehr flach sein. Es sind schon Wachtelküken in 5mm “hohem” Wasser ertrunken. Dafür kann man z.B. Deckel von Eis oder Margarine nehmen.

Ich habe nun meine bunten Eierbecher genommen – die scheinen mir ziemlich perfekt, denn die Wachteln haben sofort nach den Blümchen darin gepickt und dann getrunken. Nur die Mitte darf nicht mit Wasser gefüllt werden, da das zu hoch wäre.

Nach dem Fressen fallen sie manchmal einfach um und sehen wie tot aus - schlafen aber nur!Lustig sieht es aus wenn sie sich erholen. Zumindest wenn man es schon mal gesehen hat und weiß was los ist. Sie fallen dann nämlich um – strecken alles von sich und sehen aus wie tot. Das erste Mal habe ich echt einen riesigen Schrecken bekommen… aber nu isses irgendwie witzig.

Nun bin ich gespannt wie die kleinen sich entwickeln. Natürlich werde ich hier ständig berichten. Und auch noch versuchen Einzelfotos zu machen – ist bissel schwierig, weil sie so flink sind…

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Heute im Wald

Das Reh (oder Damwild?) schaut uns anHeute Abend bin ich mit Biene zusammen mal wieder durch den Wald gefahren. Wir haben tolle Stellen entdeckt zu denen ich sicherlich noch einmal fahre. Auf einer schönen Lichtung sind wir spazieren gegangen und haben dabei viele Wildspuren gefunden. Wenn das Wetter besser wird – also gegen Abend noch ein wenig die Sonne scheint – dann werden wir uns dort mal auf die Lauer legen. Hochsitze stehen an jeder Ecke rum. Ein einziges Reh haben wir gesehen und ich konnte ein Foto machen bevor es verschwand. Wir werden sicherlich noch viele weitere “Expeditionen” machen und ich hoffe, ich kann dann noch weitere Tiere beobachten und auch fotografieren. Ich bin mir nur noch nicht sicher wie viel Geduld ich aufbringe… so ein Hochsitz kann sicherlich auch ganz schön langweilig werden…

Buntspecht war da

20100518_3579Heute war endlich mal wieder der Buntspecht da. Genau genommen die Buntspechtin – denn es war ein Weibchen. Die Männchen haben auf dem Kopf auch noch einen roten Fleck – die Weibchen sind dort schwarz. Diesmal hat sie sich ein wenig Zeit genommen und ich konnte endlich mal ein paar Fotos schießen. Nun ist hat also auch der Buntspecht eine Seite in der Galerie bekommen und ich hoffe, das Männchen schaut auch mal vorbei.

Hier sind die Fotos: Buntspecht

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