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Archiv: Juni 2010

Wachteln in der Voliere

An der Seite habe ich nun einen Sonnenschutz aufgehängt damit die Wachteln mehr Schatten habenNun hier also die Fotos der Wachteln in der Voliere. Die 6 neuen haben sich bereits gut eingelebt. Stress gibt es nur mit einer der älteren Wachtelhennen – scheint so was wie die Cheffin zu sein. Sie jagt die jungen ab und zu. Aber sie verletzt sie nicht. Sofern mache ich mir deswegen zur Zeit keine Sorgen.

Sorgen mache ich mir eher wegen der Hitze. Heute ist es sehr warm und die Wachteln hecheln. Deswegen habe ich nun einen Teil der Seite mit einer Art Rollo verdeckt. So haben sie mehr Schatten. Die Wachteln lieben eigentlich die Sonne – aber irgendwann wird es auch ihnen mal zu viel.

Meine kleines Bewässerungssystem für den GartenbambusAuch der Bambus bereitet mir Sorgen. Inzwischen ist die Voliere ja komplett dicht, damit der Boden trocken bleibt. Das ist gut für die Wachteln – allerdings schlecht für den Bambus. Deswegen habe ich eine kleine Bewässerungsanlage gebastelt. Über den beiden Bambus-Büschen hängt nun jeweils ein Bewässerungsschlauch.

Damit kann ich die Pflanzen nun mit Wasser versorgen ohne dass der ganze Auslauf nass wird. Und wenn sie wollen, dann können die Wachteln auch duschen – einige gehen tatsächlich unter den Wasserstrahl. Naja – würde ich bei dieser Hitze auch machen.

Der schüchterne Hanniball der dritteZu den neuen Wachteln: ich hatte je schon geschrieben, dass ich nur 3-4 Hennen von den 15 Küken habe. Bei 3 der Wachteln bin ich mir ziemlich sicher – bei einer weiß ich es nicht so genau. Dazu habe ich dann noch 2 Hähne genommen. Einmal meinen kleinen Liebling – ein gesprenkelter Hahn, der ziemlich ruhig und schüchtern ist.

Er war von Anfang an der schwächste. Ist ja klar, dass ich ihn dadurch in’s Herz geschlossen habe.

Nun mag jemand einwerfen: ist es denn schlau sich den schwächsten aus zu suchen und zu behalten?

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11 von 15 Wachtelküken sind Hähne!

Der linke Hahn ist einer der Väter der KükenGestern habe ich die Wachtelküken sortiert und umgesetzt. Nun ist es raus: von meinen 15 Wachtelküken sind 11 Hähne! Vielleicht sogar 12 – bei einer Wachtel bin ich mir nicht sicher. :cry:

Das ist echt ärgerlich, da ich sie natürlich nicht alle behalten kann. Geplant war ja eine kleine Gruppe im Stall zu lassen – und eine große in der Voliere. Nun musste ich umdenken. Also habe ich die 4 Mädels – wovon eines sogar eventuell ein Hahn sein könnte – in die Voliere gesetzt. Dann habe ich die zwei alten Hähne – also die Väter der kleinen – mit in den Stall gesetzt. Dort habe ich mir dann noch 2 Hähne ausgesucht, die ich behalten will. Die kamen nun in die Voliere. Also habe ich in der Voliere nun 15 Hennen + 2 Hähne (oder 14 Hennen + 3 Hähne).

Im Stall ist nun eine Männer-WG mit 2 Alt- + 9 Junghähnen. Nun dürfen/müssen sie noch 2 Wochen bleiben. Dann werden sie – sollte sich nicht noch jemand finden, der sie nimmt – von einem Freund “zum Essen eingeladen”… :cry:

Hier also die Jungens-WG – Fotos aus der Voliere kommen später auch noch.

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Huch – es kräht aus dem Wachtelstall!

Gestern hörte ich ein Wachtelkrähen. Dann noch mal… ich denke: nanu – das kommt doch nicht aus der Voliere… :-?

Und tatsächlich: das Krähen kommt aus dem Wachtelstall! 4 Wochen alt sind die lütten Hüpfer – und fangen bereits kräftig an zu krähen! Das überrascht mich wirklich. Die wachsen ja im Turbotempo…

Nun muss ich mir irgendwie überlegen, wie ich die Jungs markiere. Einen großen Teil des Nachwuchses will ich ja in die Voliere zu den anderen setzen. Das soll man VOR der Geschlechtsreife machen – also dann wohl in dieser Woche. Nur: ich weiß immer noch nicht wer Männlein und wer Weiblein ist… das ist aber auch alles kompliziert.

Wahrscheinlich habe ich eh viel zu viele Hähne. Wohin damit? Keine Ahnung… :cry:

Hier die neusten Fotos:

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Gitter lasiert

Durch den verschweißten Draht kann man nur schlecht durchschauenAm Wochenende war ich mit einem Eimer Holzlasur unterwegs. Ich habe zum einen die Voliere der Wachtelküken endlich gestrichen. Und dann noch alles, was mir irgendwie unter den Pinsel kam. Meine Hollywoodschaukel, das Gemüsehochbeet… irgendwie hatte ich Lust zum Streichen.

An der Wachtel-Voliere der mit den Elterntieren hat mich die ganze Zeit genervt, dass man durch den Marderdraht so schlecht durchschauen kann. Früher hatte ich dort grünen ummantelten Draht.

Endlich wieder DurchblickAber nachdem der Marder sich einmal durchgebissen hat, habe ich diesen ja gegen einen punktverschweißten getauscht. Der ist zwar sicher – aber eben silber. Dadurch kann man sehr schlecht durchschauen.

Also habe ich mir gedacht: den streiche ich einfach mal auch mit der Lasur.

Und ich bin total überrascht! Endlich kann ich wieder die Wachteln schön beobachten. Die Wirkung ist enorm. Klasse :)

Wachtel-Omi gestorben

Omi ist heute leider verstorbenHeute ist Omi – meine älteste Wachtel – gestorben. Sie ist ganz friedlich unter einem Bambuss-Busch eingeschlafen. Omi ist die letzte meine allerersten Wachteln und war nun ca. 2,5 Jahre alt. In letzter Zeit humpelte sie schon ein wenig. Ansonsten war sie aber gut drauf und wurde von mir verwöhnt. Gestern saß sie schon merkwürdig still rum. Und eben habe ich sie nun tot vorgefunden. Bin schon ein wenig traurig… aber Wachteln werden nun mal nicht so alt. Sie hatte ein langes und ich hoffe doch schönes Leben. Und einfach einzuschlafen ist doch ein schöner Tod.

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