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Archiv: August 2010

Buddelei

Heute hat es doch tatsächlich mal nicht geregnet. Schade eigentlich, denn so hatte ich keine Ausrede mich vor der Gartenarbeit zu drücken… also habe ich an meinem Gemüsebeet weiter gearbeitet. Das war eine ziemlich anstrengende Arbeit. Den Bodendecker habe ich brutal raus gerissen und entsorgt. Die Hosta-Pflanzen habe ich in Töpfe und an andere Stellen des Grundstücks verteilt. Dann mit Schaufel, Hacke und Harke mich so richtig an dem Stück ausgetobt.

Das Beet ist soweit vorbereitet - nun kann es losgehen Der Platz für mein Gemüsebeet
Hier kommt im nächsten Jahr mein Gemüsebeet hin

Das Ergebnis: ich habe ein vorbereitetes Beet mit einem Weg darin. Super. Nun werde ich dort wahrscheinlich Gründünger ansäen. Davon habe ich noch jede Menge liegen. Dadurch sollte der Boden dann für das Frühjahr richtig vorbereitet werden. Und was mich besonders freut: es ist sogar genau die richtige Zeit dazu. Steht jedenfalls auf der Packung. Es ist selten, dass solche Aktionen bei mir auch noch in die richtige Zeit fallen… meist fange ich mit solchen Projekten ja immer zu einer unpassenden Zeit an. Vorher werde ich noch das Haus und die Wand rechts mit Lasur streichen. Sieht besser aus und tut dem Holz gut.

Das Hochbeet ist auch aufgeräumt
Das Hochbeet habe ich auch gleich aufgeräumt

Und wo ich schon mal dabei war – da habe ich auch gleich mal mein Hochbeet aufgeräumt. Eigentlich sollte dort schon in diesem Jahr Gemüse drin wachsen… hat aber nicht so recht hin gehauen. Als ich es angelegt habe, da kam ich noch von allen Seiten dran. Dann hat mir aber ziemlich schnell der blöde Rhododendron (doofes Wort – muss jedes mal nachsehen wie man das schreibt) einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich kam an die eine Seite nicht mehr dran… und so ist es dann ziemlich schnell verwildert. Im nächsten Jahr wird alles besser – habe ich mir jedenfalls fest vorgenommen! 8-)

Fremdwerbung

Ich schreibe nicht nur in meinem Blog – nein: ich lese auch in Blogs von anderen ;)

Meine neueste Entdeckung ist ein fantastischer Blog zum Thema (Gemüse-)Garten. Neulich habe ich echt fast einen ganzen Sonntag damit verbracht in diesem Blog zu lesen. Dieser Blog hat mich dazu inspiriert im nächsten Jahr einen Gemüsegarten anzulegen.

Hier die Links zum Thema Gemüsegarten – viel Spaß beim Stöbern:

Gemüsegarten I – Eine Leidenschaft
Gemüsegarten II – Unendliche Vielfalt
Gemüsegarten III – Faul sein
Gemüsegarten IV – Arten- und Sortenwahl für Bequeme
Gemüsegarten V – Beeren, Kräuter und Obst
Gemüsegarten VI – Nur kein Ernte-Stress
Gemüsegarten VII – Über das Füttern des Bodens

Leiser Umzug

Stück für Stück ziehen die Wachteln nun um. Heute habe ich den kleinen Bambus aus der Voliere ausgegraben und in einen großen Topf gepflanzt. Dieser soll nun in den Wachtelstall. Dabei lief mir eine gelbe Wachtel von den jungen – also aus der letzten Kunstbrut – vor die Füße. Schnell habe ich sie gegriffen und gleich rüber in den Stall gebracht.

Diese hübsche Wachtel ist heute auch umgezogen
Diese helle Wachtel ist heute in den Wachtelstall umgezogen

Sie ist eine der ruhigen Wachteln und hat diesen überraschenden Umzug gut weg gesteckt. Schon nach ein paar Minuten knabberte sie mit den Küken gemeinsam friedlich an der Zucchini-Scheibe.

Ich habe den Bambus erst einmal vom Streu befreit – ihn ordentlich gewässert – und dann in den Stall gestellt. Ganz schön wuchtig das Teil. Der Topf hat unten Löcher drin. Also werde ich mit noch überlegen was ich drunter stellen. Sonst könnte der Holzboden darunter weggammeln.

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Wachtelstall: linke Seite mit Bambus – rechte Seite mit Kunst-Efeu

Auf der rechten Seite habe ich dann noch einen kleinen Topf mit einem künstlichen Efeu auf das kleine Häuschen gelegt. Diese Seite ist ziemlich dunkel. Echte Pflanzen würden dort nicht genug Licht bekommen. Auf dem Foto scheint es heller als in Wirklichkeit da ich mit Blitzlicht fotografiert habe.

In dem Stall sind nun 5 erwachsene Wachteln + 6 Küken. Und auf den Fotos ist kaum eine zu sehen. Noch ist der Stall also nicht zu klein. Mal schauen wie viele dort noch rein passen bis es zu voll wird. In der Voliere sind nun noch 7 Wachtelhennen.

Projekt Gemüsegarten: Rhododendren sind weg

Im nächsten Jahr will ich einen Gemüsegarten haben. Da fragte ich mich: wohin damit? Am besten direkt vor der Tür! Seit ca. 15 Jahren wachsen mehrere Rhododendren direkt unter meinem Küchenfenster. Als ich sie damals kaufte waren sie winzig – nun sind es riesige Büsche geworden. Ständig muss ich sie zurück schneiden damit ich überhaupt noch raus schauen kann. Schön sind sie wenn wie blühen – aber ansonsten eher echt langweilig. Damit ist nun Schluss: die Büsche sind weg!

So sah es vor dem Haus vorher aus Büsche sind weg - hier soll der Gemüsegarten entstehen
Vorher/Nachher – Hier soll der neue Gemüsegarten hin

Einige habe ich verschenkt – weil mir das Ausgraben zu mühselig war. Die letzten beiden habe ich behalten und heute morgen mit Hilfe eines Freundes ausgebuddelt. Diese kommen nun in den Hühnerauslauf und können sich dort gern ausbreiten.

Plötzlich habe ich freien Blick auf den Hühnerstall
Plötzlich habe ich freien Blick auf den Hühnerstall

Wenn ich nun aus der Haustür komme, dann ist es noch sehr ungewohnt. Vorher sah ich nur auf die Rhododendren – nun habe ich freien Blick zum Hühnerstall. Ich denke: daran muss ich mich noch gewöhnen.

Wird noch eine Menge Buddelei und Arbeit… aber: das Projekt Gemüsegarten kann beginnen!

Abschied von den Wachtelhähnen

Ich meinem neu gebauten Wachtelstall hatte ich ja Außennester angebaut. Meine Hoffnung war, dass ich dann nicht den ganzen Stall nach Eiern absuchen muss. Vorgestern habe ich 2 der Wachtelhennen aus der Voliere in den Stall zu den 6 Küken mit Mutter umgesetzt. Und nun sehe ich: sie nehmen das Legenest tatsächlich an. Das freut mich sehr. Nicht nur die Wachtelmama – auch die beiden frisch dazu gesetzten haben ihre Eier in das Nest gelegt.

Das Lgenest der Wachteln lässt sich von draußen öffnen
Das Legenest  wird von den Wachteln angenommen

Die beiden Wachteln sehen am Hinterkopf gar nicht gut aus. Scheinbar sind meine Junghähne wirklich sehr ruppig. Deswegen habe ich mich nach langem Zögern heute morgen von ihnen verabschiedet . Es tut mir leid um sie. Aber ich kann auch nicht die Wachtelhennen darunter leiden lassen, dass die Hähne so unsanft sind. Einige haben schon starke Wunden am Hinterkopf, die ich nun behandeln muss damit sie abheilen.

Die beiden sehem am Hinterkopf wirklich schlimm aus Diese Henne ist aus der letzten Kunstbrut
Die umgesetzten Wachteln verstehen sich gut mit den Küken

Gestern habe ich dann noch eine weitere Wachtel aus der Voliere umgesetzt. Diese ist auch eine von den jungen Hennen aus meiner letzten Naturbrut und leider sehr scheu. Sie ist eine echte Schönheit und ich hoffe, sie wird in dem neuen Stall etwas ruhiger und zutraulicher.

Hier die helle Wachtel mit der Glucke zusammen
Die scheue Wachtel mit der der Glucke und einem der Küken

Nun habe ich gar keine Wachtelhähne mehr. Nur noch die 6 Küken, bei denen ich bisher nur eines als Hahn erkennen kann. Mal schauen, wie viele Henne und Hähne es schlussendlich dann sind. Genau weiß ich es erst in ca. 4 Wochen wenn sie dann ausgewachsen sind.

Ich habe lange gegrübelt und nun den Entschluss gefasst den Bestand an Wachteln für die Winterzeit zu reduzieren. Darum werde ich nun nach und nach die Hennen aus der Voliere in den Stall umsetzen. Alle auf einmal ist zu stressig. Außerdem ist mir noch nicht ganz klar wie viele ich in dem Stall halten kann. Also denke ich mir: ich probiere es einfach aus. Und werde dann sehen, wann es “gefühlt” zu voll wird. Von den restlichen muss ich mich dann schweren Herzens trennen.

Die Wachteln, die ich behalten werde, sollen dann den Winter über im Wachtelstall leben. Die Voliere baue ich dann zum Gewächshaus für den nächsten Frühling um. Viel muss dazu gar nicht gemacht werden, den 2 Seiten sind ja bereits geschlossen. Vorne kommen dann auch Scheiben dran und der Bambus darin wird einfach woanders hin gepflanzt.

Die umgesetzten Wachteln verstehen sich gut mit den Küken
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