Kategorie: Hühner-News
Gleitsicht-Kontaktlinsen
Früher konnte ich richtig gut gucken. Irgendwann wurde meine Sicht mit dem rechten Auge schlechter – ich wurde kurzsichtig. Will heißen: ich konnte mit dem rechten Auge in der Ferne nicht mehr richtig scharf sehen. Die erste Brille musste her. Tja – und mit zunehmendem Alter wurde ich dann auch noch weitsichtig – also kann nicht mehr ohne Brille lesen. Wenn man nun in beiden Richtungen Probleme mit dem Sehen bekommt, dann hilf nur noch eine Gleitsichtbrille. Ich habe mir eine richtig gute gegönnt, bei der man nach einiger Zeit kaum noch die verschiedenen Zonen merkt. Damit komme ich auch gut klar… aber es nervt!! Besonders bei diesem Dauerregen… ständig renne ich mit gesenktem Kopf rum, damit ich keine Regentropfen auf die Brille bekomme.
Nun habe ich etwas tolles entdeckt: es gibt inzwischen auch Gleitsichtkontaktlinsen!!
Welch eine tolle Erfindung! Und seit einer Woche habe ich also nun Kontaktlinsen und die Welt hat sich komplett verändert. Mit einem Mal gehe ich auch bei Nieselregen gern wieder mit meinem Hund durch den Wald. Einfach klasse.
Heute habe ich mal wieder fotografiert – auch hier ist es natürlich ein riesiger Unterschied, ob man Brille oder Kontaktlinsen trägt. Ich kann an meiner Kamera zwar die Dioktrinstärke im Sucher verstellen und so auch ohne Brille fotografieren… nur dann sehe ich natürlich auf dem Display nix mehr. Also habe ich die Brille immer hoch gemacht oder eben mit fotografiert. Beides blöd.
Ich freue mich total über meine Kontaktlinsen. Die Eingewöhnung bei den Gleitsichtlinsen dauert ein paar Tage. Es funktioniert damit anders als mit der Gleitsichtbrille, da man bei der Linse kein Oben und Unten hat. Das Auge bekommt durch die Linsen immer 2 Bilder – ein scharfes und ein unscharfes. Und das Gehirn muss lernen sich daraus das richtige auszusuchen. Anfangs klappt das noch nicht so schnell wenn man z.B. auf den Monitor schaut und dann eben mal schnell aus dem Fenster sehen will. Dann ist es wie bei einer Kamera mit billigem Objektiv… da ist der Fokus leider etwas langsamer… Aber mit der Zeit klappt es ganz gut. Ich habe Monatslinsen – das heißt ich muss sie morgens rein tun, abends rausnehmen und nach einem Monat weg schmeißen. Die Kosten liegen bei ca. 40 EUR/Monat – nicht gerade wenig, aber das ist mir die neue Freiheit wert!
Hier die Fotos von heute – mal wieder Henry & Jette, die sich immer noch täglich ein wenig verändern:

Henry hat was leckeres gefunden – und bietet esgamz Gentleman der Barty an
Penelope und Barti
oMeine beiden neuen haben sich toll eingelebt. Inzwischen streichen sie auch mit den anderen Hühnern durch den Garten wenn ich sie raus lasse. Die beiden sind wirklich zuckersüß und sehr zutraulich. Ich freue mich über meinen Zuwachs und bereue nicht die beiden bei mir aufgenommen zu haben. Barti ist ziemlich verliebt in Max und läuft ihm ständig hinterher. Penelope ist mehr so eine Einzelgängerin – verträgt sich mit den anderen aber super. Hier mal ein paar neue Fotos der beiden draußen im Garten.
Seit sie bei mir eingezogen sind legen sie übrigens täglich ein Ei. Also scheint ihnen der Umzug nichts ausgemacht zu haben
Gesa vor 2 Tagen verschwunden
Vor 2 Tagen ließ ich morgens die Hühner raus in den Garten. Mittags kamen sie von selber wieder rein. Alle bis auf Gesa! Ich durchsuchte den Auslauf – keine Spur von ihr. Ich rief sie – lockte… nix! Langsam wurde ich nervös. Die beiden Bantam sind eigentlich immer zusammen. Egal ob im Auslauf, in der Voliere oder draußen im Garten. Und auch nachts schlafen sie zusammen auf einer separaten Stange. Aber Gesa blieb verschwunden…
Den ganzen Nachmittag suchte ich den Wald ab. 3.300qm! Allein – mit Hund – mit Hund und Katzen… ich drehte jeden Busch um, hob jede Tanne an… kein Spur von der kleinen Bantam. Nicht mal eine einzige Feder war zu finden. Also wartete ich auf die Dämmerung. Ich dachte mir: vielleicht hat sie sich erschreckt und irgendwo verkrochen. Und kommt dann zur Nacht wieder. Aber sie kam nicht.
Traurig und frustriert schloss ich im Dunkeln den Hühnerstall. Ausgerechnet meine kleine Gesa. Mein kleiner Liebling… mein Sonnenschein… einfach weg. In Luft aufgelöst.
Meine stille Hoffnung, dass sie am morgen vielleicht wie durch ein Wunder wieder auftaucht erfüllte sich leider nicht. Wieder und wieder suchte ich mein Grundstück und das Gelände darum ab. Vielleicht war sie ja über den Zaun geflogen und fand nicht zurück? Abends wurde es dunkel und keine Gesa war da. Traurig setzte ich ihre Schwester Kessie neben Hahn Max. Damit sie nicht so alleine ist. Und bat Max sich ein wenig um sie zu kümmern…
Heute morgen wachte ich auf aus einem Traum: ich sah Gesa laut gackernd auf dem Rasen vor dem Haus. Als ich richtig wach war wurde mir klar: war leider nur ein Traum.
Heute Nachmittag war endlich mal schönes Wetter und ich beschloss meinen Garten ein wenig in Ordnung zu bringen. Der dritte Tag ohne Gesa neigte sich dem Ende. Und da hörte ich auf einmal ein lautes und aufgeregtes Gegacker. Das ist doch keines der großen Hühner… ich denke: das hört sich an wie Gesa… aber: das kann doch nicht sein… oder??? Ich laufe zum Hühnerauslauf und da sehe ich sie: Gesa!!! Sie rennt aufgeregt im Auslauf hin und her!
WOOO kommt die her??? Ich also schnell rein zu ihr und will sie anlocken. Sie ist völlig aufgelöst und rennt hektisch hin und her. Was hat sie nur? Was passiert hier eigentlich? Ich stehe irgendwie unter Schock vor Freude und Schreck und setze mich erst mal hin und beobachte sie. Und dann rennt sie schnurstracks an den Zaun im Auslauf… und ist urplötzlich verschwunden! Nanu? Wo isse denn hin?

Der Eingang zu dem Nest ist nicht zu erkennen
Ich krieche am Zaun lang… und dann entdecke ich sie: sie hat sich ein Nest gebaut und scheint dort Eier ausbrüten zu wollen! Die Öffnung ist von Außen kaum sichtbar und ich habe in den letzten Tagen ja wirklich mehrmals jeden Zentimeter dort abgesucht.
8 Eier hatte sie in ihrem Nest! Die “Aktion” war von ihr also “von langer Hand geplant” wie es so schön heißt. Also mindestens seit 8 Tagen – eher länger, denn Bantam legen nur ca. alle 2 Tage ein Ei – wenn überhaupt.

Gesa in ihrem versteckten Nest
Ich bin soooooo erleichtert meinen kleinen Schatz wieder zu haben. Nun habe ich erst mal die Eier entsorgt und Gesa aus dem Nest “gegraben”. Die Eier sind nicht befruchtet, da diese technisch gar nicht möglich ist. Gesa reicht dem Hahn ja kaum bis zum “Bauchnabel”… und er hat sie auch nie getreten. Gesa habe ich nun erst mal in den Meerschweinchenkäfig gesetzt und ihr dort Futter und Wasser rein gestellt. Ich weiß noch nicht, was ich heute abend mit ihr mache. Wenn ich sie auf der Stange schlafen lasse, dann riskiere ich, dass sie morgen früh wieder verschwunden ist. Das Nest habe ich zwar zu gemacht… aber sie sucht sich dann vielleicht ein anderes Versteck. Vielleicht setze ich sie einfach zu Undine mit ihren Küken. Und morgen früh dann zusammen mit Udine, den Küken und Schwester Kessie in den Kükenauslauf.
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Update: gegen Abend hat Gesa in dem Käfig so einen Radau gemacht, dass ich sie raus gelassen habe. Eingesperrt sein kann sie scheinbar gar nicht leiden. Sie hat sich dann sofort zu ihrer Schwester auf die Stange gesetzt und ist dort auch geblieben. Als es dunkel war habe ich die beiden dann zusammen in den Stall gesetzt. Morgen früh werde ich dann mal drauf achten, dass sie nicht wieder in irgend einem Loch verschwindet.
Unfassbar! :o
Kommen neue Hühner in eine bestehende Herde, dann gibt es normalerweise die ersten Tage Streit. Normalerweise. Vorhin wollte ich mal schauen, wie es den neuen denn so geht. Und was sehe ich? Penelope sitzt mit Christina zusammen im Nest!
Das ist ja nun mal echt eine Überraschung! Und die beiden haben dann tatsächlich zusammen Eier gelegt. Hier der Fotobeweis:

Penelope legt zusammen mit Christina
Heute morgen, als ich nach den Küken geschaut habe, da hatte sich Barti hinter dem Kükenkäfig verkrochen. Erst dachte ich, sie verkriecht sich vielleicht vor den anderen Hühnern. Aber nein: auch sie hat ein Ei gelegt! Und nicht aus Angst da hinten in der Ecke – sondern weil da schon ein Nest war. Ich habe mich schon gewundert warum Felicia in den letzten Tagen nicht legte. Ich vermutete schon, dass sie gluckig wird. Nein – sie hat heimlich in der Ecke gelegt, denn als ich nachschaute, da habe ich nicht nur das Ei von Barti – sondern auch 3 Eier von Felicia gefunden.

Barti hat sich hinter den Kükenkäfig verzogen
Ich finde es schon irgendwie lustig, dass braun zu braun legt und grün zu grün. Absicht oder Zufall? Auf jeden Fall freue ich mich drüber. Scheinbar haben die beiden doch weniger Probleme mit der Eingewöhnung als befürchtet
Hier mal ein Vergleichsfoto der Eier von den alten und den neuen Hühnern:

Oben: Christina + Penelope – in der Mitte: Barti – Unten: Felicia
Es klooohoooopft!!!
Eben gerade habe ich Udine wieder raus gelassen. Während sie gefressen und getrunken hat, habe ich die Eier vorsichtig an mein Ohr gehalten. Zumindest aus einem hörte ich ein Klopfen!! Bei einem 2ten denke ich auch etwas gehört zu haben. Bei dem Erika-Ei (das schokobraune) hörte ich leider gar nichts. Das ist soooo aufregend. Ich habe Uddi dann nach kurzer Zeit wieder ins Nest gesetzt. Heute ist der 19. Tag und es könnte ja sein, dass es heute schon los geht. Eigentlich dauert eine Brut 21 Tage. Aber manchmal geht es halt auch schneller. Nun werde ich Udine nicht mehr raus lassen. Freiwillig geht sie eh nicht. Sie hat ordentlich gefressen und im Käfig hängen auch Näpfe mit Futter und Wasser. Und nun heißt es also: Geduuuuuuld bewahren… nicht dauernd hin rennen… abwarten und Tee trinken… auch wenn es sooooooo schwer fällt.
Hier ein letzter Blick auf die Eier – das Eigelb von dem kaputten ist inzwischen vollständig abgerieben:







