Kategorie: Naturbrut 2010
Zucchini für die Wachteln
Heute haben meine Wachtelküken zum ersten Mal frisches Futter bekommen. Ich habe eine dicke Zucchini in Scheiben geschnitten und davon eine in den Wachtelstall gelegt.
Die Wachtelmama hat ihnen gleich gezeigt: das kann man essen. Ich dachte eigentlich , dass sie sich nicht mehr für die Küken interessiert. Da habe ich mich wohl getäuscht. Zwar wärmt sie ihre Kinder nicht mehr – aber als sie die Zucchini sah, da hat sie die kleinen gerufen. Finde ich schön.
Wachtelglucke führt nicht mehr
Heute werden meine Wachtelküken aus Naturbrut 17 Tage alt. Und Mama-Wachtel hat scheinbar keine große Lust mehr auf sie. Im Legenest liegen auch schon 3 Eier von ihr. Das heißt: sie hat genau nach 2 Wochen mit dem Führen der Küken aufgehört und kehrt wieder zum normalen Wachtelleben zurück.
Die Wachtelmama legt schon wieder Eier
Ich finde es ein wenig schade. Aber scheinbar brauchen die Küken ihre Mama auch nicht mehr wirklich, denn sie sind sehr selbständig geworden. Inzwischen haben sie ja auch genügend eigene Federn, so dass sie nicht mehr gewärmt werden müssen.
Sie haben sich prächtig entwickelt. Trotzdem dauert es noch knapp 4 Wochen bis sie ausgewachsen sind. Ich weiß noch nicht, was ich nun mache. Lasse ich die Mutter noch drin oder nicht? Vielleicht könnte ich auch ein paar andere erwachsene Wachteln aus der Voliere dazu setzen.
Ich überlege meinen Bestand an Wachteln zum Winter zu reduzieren. Und dann vielleicht nur noch ein paar wenige in dem Stall zu halten. Aus der Voliere möchte ich im nächsten Jahr gern ein Gewächshaus für meine Tomaten und anderes Gemüse machen. Und im Winter legen die Wachteln eh nicht und es ist auch sehr viel Arbeit ständig die Voliere vom Schnee zu befreien.
Hier sieht man ungefähr 2/3 des Stalls
Wenn ich meinen Bestand reduziere, dann muss ich mich für einige wenige entscheiden. Und das ist gar nicht so einfach. Und mehr als einen Hahn will ich in dem Stall dann eigentlich auch nicht haben. Der Stall wäre wohl so für 10-13 Wachteln groß genug. Müsste ich mal ausprobieren. So richtig weiß ich noch nicht was ich will und mache…
Wachtelküken: 12 Tage alt
Heute werden meine kleinen Wachtelküken 12 Tage alt. Die ersten Federn sind schon da. Und trotzdem: die Wachteln aus Naturbrut mit Glucke entwickeln sich langsamer als meine letzten – die im Brüter ausgebrütet und dann unter Wärmelampe aufgezogen wurden. Ich denke es liegt daran, dass dieser hier nicht ständig unter Rotlicht/Wärmelampe sind. Sie flitzen ständig rum und kühlen dabei natürlich aus. Gewärmt werden sie dann in den Pausen, die sie unter Mamas Gefieder verbringen.
Hier zum Vergleich die Küken aus Kunstbrut im gleichen Alter: Wachtelküken: 12 Tage alt
Ich finde diese langsamere Entwicklung aber nicht schlimm – es geht sowieso schon viel zu schnell. Noch sorgt die Glucke für sie – ich bin gespannt was sie damit wohl aufhört. Irgendwo habe ich gelesen, dass Wachteln ihre Küken nicht so lange führen wie es Hühner tun. Ist ja auch verständlich, denn mit ca. 6 Wochen sind Wachteln ja bereits ausgewachsen.
Bei den beiden wildfarbenen kann man jetzt schon gut das Geschlecht erkennen. Eines ist ein Hahn – mit der hellen Brust. Das andere eine Henne – ihre Brust ist gesprenkelt. Bei dem Hahn habe ich es schon von Anfang an geahnt. Der kleine Kerl hat vom ersten Tag an schon ständig Alleingänge unternommen und ist im ganzen Stall rumgedüst. Strotzt auch vor Selbstbewusstsein.
An der Brust zu erkennen: Links Hahn – Rechts Henne
Bei dem “Leoparden”-Küken bin ich mir noch nicht. Sicher. Auch die gesprenkelten erkennt man eigentlich früh an der Brustfarbe. Auch hier sind diese bei den Hähnen einfarbig während die Hennen komplett gesprenkelt sind. Ich hoffe natürlich, dass es sich um eine Henne handelt – aber sicher bin ich mir nicht. Ähnlich wie der wildfarbene Hahn ist auch dieses Küken relativ forsch.
Das gesprenkelte und das gelbe Wachtelküken
Bei den anderen dreien – dem gelben und den beiden gelb-grauen – da bleibt es nun noch bis zum Schluß spannend. Sicher weiß ich es dann erst nach dem ersten Krähen oder gelegtem Ei. Vom Verhalten rate ich aber einfach mal, dass zumindest das ganz gelbe eine Henne ist. Irgendwie ist sie so “mädchenhaft”.
Das dunkelgraue und das hellgraue Wachtelküken
Hier alle Fotos von heute als Galerie:
Wachtelküken: knapp 1 Woche alt
Die kleinen Küken sind nun knapp eine Woche alt und bekommen schon die ersten Federkiele. Das geht bei den Wachteln so fix – mit ca. 6 Wochen sind sie ja schon ausgewachsen. Ich hoffe, dass diesmal nicht wieder so viele Hähne dabei sind. Bei einem der beiden Tigern (werden wildfarben) bin ich mir schon fast sicher, dass es ein Hahn wird. Der Kleine flitzt vom ersten Tag an schon ständig alleine in der Gegend rum. Aber das ist nur ein Mutmaßung… wirklich wissen kann man es erst wenn der erste kräht.
Da die Zeit so schnell vergeht und die Wachtelküken sooo schnell wachsen habe ich heute mal wieder neue Fotos gemacht.
Staubbad Wachtelglucke
Heute habe ich meiner Wachtelglucke eine Schale mit Sand und Erde aus dem Wald in den Stall gestellt. Sie hat sich sofort rein gestürzt und ein ausgiebiges Sandbad genommen. Bisher hatte sie dazu noch keine Zeit. Sie war zu sehr damit beschäftigt auf ihre Küken Acht zu geben. Da ich aber heute morgen sah, dass sie im Streu badete – da hab ich ihr schnell ein richtiges Sandbad geholt.
Das war ziemlich lustig anzusehen. Die Küken schienen mir ein wenig verwundert über den “Sandregen”. Es wird nicht lange dauern und sie werden sich auch in die “Fluten” stürzen. Die Zeit vergeht so schnell… und ich genieße es jeden Tag diesen kleinen Wesen zu beobachten.
Ich habe von der Badeaktion auch ein Video aufgenommen. Für eine Vollansicht einfach auf das Video doppelt draufklicken.





